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„Was ist Zürich denn für eine Stadt?“
„Eine niedliche.“
„Eine niedliche?“
„Ja, eine niedliche. Eine Stadt, in der die Leute ganz niedlich reden. Die Kinder sagen ‘Rundumeli’ statt ‘Kreis’, die Verkäufer fragen dich, ob du ein ‘Säckli’ möchtest und wenn du kannst, verbringst du den Sommer im ‘Badi’. Du leihst dir ein Fahrrad aus, gratis, wenn du es am Abend zurückbringst, und fährst zum See. Oder du lässt dich ein Stück in der Limmat treiben. Die ist so kalt, dass dir im ersten Moment die Luft weg bleibt, aber in der zweiten Runde nennst du sie dann ‘erfrischend’. Du entdeckst die süßen Läden mit ihren kuriosen Unnützlichkeiten, wobei dich all die Farbe und Verrücktheit zum Staunen bringt. Zu einem Schoko-Koko-Eis muss man dich nicht lange überreden und die blaue Heidelbeerbrause liebst du sofort. Beinahe verliebst du dich auch ein bisschen in die drei zürcher Jungs, die du nachts in der Altstadt triffst, in alle auf einmal, weil sie alle drei so niedlich sind. Und die lachen darüber, dass ihre Stadt so klein ist. Und – „
„Klein und niedlich?“
„Genau.“



3 Responses to “Zürcher Niedlichkeit”  

  1. Hört sich nach – DA WILL ICH AUCH HIN – an :-)

  2. schöne fotos. was soll ich sagen…niedlich!^^

  3. 3 Steffi

    Macht wirklich Lust drauf, selber hinzufahren…


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