• ALLTAGsein Beinahe unnauffällig geht es zu Ende. Ganz nebenbei, zwischen Schuhe kaufen und Nudeln kochen, höre ich von dem Abschied. Das, was da mal war, so vorsichtig, so zaghaft, soll doch bitte ignoriert werden, und was das hätte werden können, daran wollen wir lieber nicht mehr denken. Wir sind uns so einig. Wir könnten lächelnd Phrasen-Bingo spielen: “Es ist besser so es tut mir leid mir auch ich kann dich ja verstehen blöd gelaufen bla.” Phrasen, ja, und trotzdem ernst gemeint.
“Klare Verhältnisse schaffen” nennt man das wohl. Klar ist von jetzt an: Es wird keine Gespräche mehr geben, kein Wiedersehen. Immerhin, besser als gar keine Entscheidung zu treffen. Jetzt muss wenigstens keinem mehr schwindelig werden von diesem Hin und Her.
“Vielleicht bis irgendwann.” Ja, vielleicht.



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