Denk an Pinocchio
• GEFRAGTsein • Nachgeschoben zum Aprilmonatsthema “Lüge” hier eine kleine Umfrage. “Wen hast du angelogen?”, wollte ich wissen. Und wer solche Geständnisse abliefert, darf natürlich nicht erkannt werden. Deshalb nennen die ehrlichen Teilnehmer weder ihren richtigen Namen, noch zeigen sie ihr wahres Gesicht. Oder so ähnlich. Jedenfalls sind alle überraschend einsichtig und beweisen: Aus missglückten Lügen kann man lernen. Und das mit den langen Nasen stimmt nicht.
“Schwimmermädchen”: Ich kann nicht gut lügen. Meistens sind es kleine Alltagslügen, z.B. “Es geht mir gut”, wenn es gar nicht stimmt. Manchmal lüge ich meine Eltern an, wenn ich zu spät nach Hause komme.
“One man and his dog”: Am häufigsten meinen Gitarrenlehrer, wenn ich meine Übungen mal wieder nicht gemacht habe. Im Nachhinein ärgere ich mich aber darüber, weil mir die Hausaufgaben etwas gebracht hätten.
“Gisela”: Mit 14 war ich in einen Typen verknallt, der schon 17 war und keine jüngere Freundin haben wollte. Also habe ich behauptet auch 17 zu sein. Als das raus kam, hat er sofort Schluss gemacht. Mittlerweile kann ich ihn verstehen und hätte es genauso gemacht.
“Wilhelm”: Als ich angefangen habe Shisha zu rauchen, habe ich meinen Eltern immer erzählt, wir hätten noch eine Bandprobe, wenn wir uns zum Rauchen getroffen haben.
“Fausts Gretchen”: Ich habe einen Freund von mir angelogen, um ihn nicht zu verletzen. Dann habe ich aber gemerkt, dass es ihn weniger verletzt hätte, wenn ich ihm die Wahrheit gesagt hätte.
Wollt ihr auch gestehen? Wen habt ihr angelogen?
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Name: Antje Lampe


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