• ALLTAGsein Kennengelernt im September, musste ich mich im November schon wieder von ihr verabschieden. Seitdem fehlt diesem Winter ein bisschen portugiesisches Temperament. Mit ihrer Post lag etwas Sonnenschein im Briefkasten. “The world needs crazier people”, sagt sie in einer spiralförmigen Anleitung zum Glücklichsein – und ein paar mehr wie sie.

“Kiss your brothers and sisters, kiss your neighbour (the hot one!).”


• MUSIKsein Ab und an ist es nur eine der Freiwilligen, die im Büro ausharrt. Dritter Stock, “Media Room”. Allein zwischen Ordnern, Tapes und Technikkram versucht sie, gegen eine Prokrastination anzukämpfen, an der jeder Hypehypochonder seine Freude hätte. Sie braucht vor allem zwei Dinge: Kaffee und Musik.

    Soundtrack fürs Büro

    Vampire Weekend – Campus
    The Doors – Hello, I love you
    Fertig, Los! – Das nehm ich nicht mit
    Kings of Convenience – I’d rather dance with you
    Tele – Die Nacht ist jung
    The Teenagers – Feeling better
    Black Kids – I’m not gonna teach your boyfriend how to dance with you
    The National – Mistaken for strangers
    Robyn – Be mine
    Sugarplum fairy – Just a little bit more
    The View – Same jeans

Was sind eure Empfehlungen für den Alltag am Schreibtisch?

Und: der Soundtrack der ersten 44 Tage


• MUSIKsein
Das Lied, das diesen Donnerstag für mich ein bisschen schöner gemacht hat. Für alle, denen etwas fehlt, die etwas falsch gemacht haben, die sich von jemandem verabschieden müssen.


• OHNEWORTEsein


• WELTsein
Wenn ich Deutsche oder Österreicher in Luxemburg treffe, steht zuerst immer etwas zwischen uns: die Begrüßung. Wangenküsse (echt oder gehaucht) gibt es meistens, nur die Frage, wie viele denn jetzt verteilt werden, wirft jedes Mal neues Zögern auf. Während meinen Landsleuten ein oder zwei reichen, gibt der Luxemburger nämlich drei. Und wenn wir schon mal für eine Weile hier sind, können wir uns doch wohl ein bisschen luxemburgisch verhalten, oder?
So kommt es zwischen Kuss zwei (rechts) und Kuss drei (links) stets zu einer kleinen Pause, einem winzigen, unangenehmen Zweifeln darüber, welche Variante mein Gegenüber erwartet – oder ob er Begrüßungsküsschen vielleicht genauso doof findet wie ich. Ihr Lieben, zeigt mir eure Zuneigung doch lieber mit einer Umarmung. Auf diese Weise ersparen wir uns auch die Peinlichkeit, wenn einer schon anfängt zu reden, während der andere nochmal am Mund vorbei zur Wange zieht.


• FREIsein Ein ganz schwereloses Stöckchen hat Sebastian mir zum Jahresende zugeworfen. 11 Stichpunkte zu diesem und zum nächsten Jahr.

3 Songs, die auf dem Best of 2009-Album nicht fehlen dürfen
“3 Millionen” – Bosse
“Paper plane” – MIA
“Don’t want you to wake up” – Teitur

2009-wiederbelebt
Optimismus

Gelernt in diesem Jahr
Dass aus Fremden Freunde werden können.

Ein Lieblingsfoto aus diesem Jahr

TV-Held(in) 2009
Helden? Fernsehen? Irgendwas passt da nicht zusammen.

Gebundene Worte, die du aus diesem Jahr empfehlen kannst
“Extremely loud and incredibly close” von Jonathan Safran Foer – kluge Worte, die tatsächlich unglaublich nah gehen.

Erwartungen für 2010
Rumkommen. (siehe: die nächsten zwei Punkte)

Voraussichtliche Neuanschaffung
ein neuer Schlafsack

Reiseroute für 2010
Belgien, die Niederlande, Barcelona – und Überraschungsorte

Live-Event-Vorfreunde
Jedes Konzert ist willkommen!

Kinostarts 2010, die schon im Kalender stehen
“Alice in Wonderland”

Wollt ihr auch einen Blick zurück werfen? Schnappt euch das Stöckchen oder schreibt im Kommentarbereich!