Die Sonne in deinem Gesicht
• ALLTAGsein •
„Dann lade ich dich zu meinem 50. Geburtstag ein“, sagte er, als wir uns das letzte Mal sahen. Er lachte über seinen eigenen Galgenhumor und malte sich eine Begegnung in 27 Jahren aus.
„Dann wirst du mit deinem Mann herfliegen und ich küsse dich heimlich hinterm Haus.“
Filed under: freizügig | 1 Comment
Tags: Beziehungen, Gefühle, Menschen
Paris schreit nur
• OHNEWORTEsein •

„My heart is dreaming,
but Paris is screaming,
Paris is screaming all night long.“
(„Paris is burning“, Ladyhawke)
Filed under: freizeit | Leave a Comment
Tags: Foto, Licht, Paris, Reise, Schatten
• MUSIKsein • Sechs Wochen Freiwilligendienst, sechs Wochen Luxemburg. Früher waren es mal sechs Wochen Sommerferien – heute sechs Wochen Kamera und Schnitt. Bisher habe ich Köche, Musiker und Fische gefilmt, bin viel Zug gefahren und war auch mal in zwei Ländern zur selben Zeit. Immer dabei, in diesen ersten sechs Wochen: die Musik. Statt einer Monatsentdeckung teile ich den ganzen Soundtrack meiner letzten 44 Tage mit euch. Unter dem Einfluss meiner dänischen Mitbewohnerin und anderer lieben Europäer leidet zwar ab und an der Geschmack, aber was macht das schon, wenn man dafür zusammen im Büro tanzen kann.
Rod Stewart – Young turks
The Parlotones – I’ll be there
Jupiter Jones & Jana Pallaske – Nordpol/Südpol
Max Herre – Blick nach vorn
Jon Lajoie – Show me your genitals
Kings of convenience – Misread
Crowded House – Don’t dream it’s over
Nik og Jay – Lækker
Morrissey – I don’t mind if you forget me
Clueso – Barfuß
The Cure – Close to me (Der Song, mit dem alles einfacher klingt.)
Filed under: freizeit | 3 Comments
Tags: EFD, Jugend, Luxemburg, Musik, Soundtrack
• LEBENDIGsein • Es ist nur dieser eine Moment. Ein Moment und dann noch einmal zwei Sekunden, in denen ich sicher gehe, dass ich es mir nicht nur eingebildet habe. Der Moment, in dem mir eine Haarsträhne ins Gesicht rutscht, um zwei Uhr nachts, und sie deinen Geruch mit sich trägt.
Irgendwann vorhin, als du deine Arme um mich gelegt, mir über den Kopf gestrichen und einen Kuss aufs Haar gegeben hast, muss diese Strähne wie ein besseres Gedächtnis für mich funktioniert haben. Hat etwas von dir aufgenommen und hilft jetzt meinen Kopf dabei, alles zu behalten. Denn diese Augenblicke mit dir sind viel zu wertvoll, um sie zu vergessen. Wärmen viel zu gut, als dass ich je wieder auf sie verzichten möchte.
Wir kennen uns kaum. Ich weiß nichts von dir. Fange nur hin und wieder Bruchstücke auf, die du, beinahe unbemerkt, in den Raum wirfst, und bastle mir aus ihnen diesen Menschen zusammen, der sich hier so in mein Leben geschlichen hat. Da war diese Geschichte, die mich auf dem Weg in eine berauschte Nacht so wütend gemacht hat, dass mir das Salz in die Augen kroch. Da waren die Fotos, auf denen du ein bisschen glücklicher aussahst als jetzt. Da war die Musik auf deinem Computer, die ich gerade erst entdeckte und die dich an etwas erinnerte.
Da warst du und du und immer wieder du. In kleinen Sätzen und Bildern und Berührungen.
Wir kennen uns kaum und ich will das ändern. Auch wenn ich zu deinen Worten auf meine Fragen manchmal nur schweigen kann. Dann ziehst du an deiner Zigarette und weißt genau, dass ich nichts sagen kann, was dir etwas bringt. Du gibst so viel Trost und scheinst selbst immer etwas zu vermissen.
Jede Stunde mit dir, beginnt für mich mit Vorfreude. Und wenn du wieder nach Hause gehst, wenn ich zu meinen Zug rennen muss oder mich morgens aus deiner Wohnung stehle, leise, damit du nicht aufwachst, dann atme ich kurz durch, um mich nicht von Frau Melancholie überfallen zu lassen. Und dann riechen meine Haare ein bisschen nach dir und halten dich noch einen Augenblick fest.
Ich bleibe noch eine Weile, ja?
Filed under: freizügig | 5 Comments
Tags: Freundschaft, Gedanken, Gefühle, gute Sachen, Leben, Menschen
Sonntagmorgen

• ALLTAGsein • Die Einladung kam auf einem Bierdeckel, zugeschoben von zwei Mädchen, die man schon allein des Lächelns wegen nicht mehr gehen lassen möchte. Zum Frühstück gab es Tiramisu, starken, starken Kaffee und orientalische Musik. „Danke für alles“, sagten wir zum Abschied, als uns die Bäuche noch vor Zucker und Lachen weh taten, und meinten es genau so.
Filed under: freizügig | 1 Comment
Tags: EFD, gute Sachen, Leben, Luxemburg, Menschen
Willkommen in Troisvierges
Filed under: freiwild | 2 Comments
Tags: Alltag, EFD, Fotos, Leben, Luxemburg




Name: Antje Lampe

